Adaption

Zweite Phase der medizinischen Rehabilitation – Adaption

Seit 2017 halten die Kliniken Wied am Standort Steimel drei Adaptionsplätze vor, die in der Regel durch Rehabilitanden der Kliniken Wied (der Phase 1) genutzt werden können.

Im Rahmen der bis zu drei-, bzw. viermonatigen Adaptionsphase bewohnt der Rehabilitand (Phase 2) ein Einzelappartement mit Küchenzeile und Bad. Er ist angebunden an eine Bezugsgruppe und einen für ihn zuständigen Sozial- bzw. Psychotherapeuten sowie auch einen Sozialberater und Ergotherapeuten. Die ärztlich-pflegerische Begleitung erfolgt durch die im Haus vorgehaltene Ambulanz und ärztliche Bereitschaft.

Die Ziele der Rehabilitation Phase 2 (Adaption) sind gerichtet auf eine Verbesserung der Lebensqualität und Teilhabe in folgenden bedeutenden Lebensbereichen:

  • Arbeit und Beschäftigung
  • Physischen / psychischen Unabhängigkeit
  • Selbstversorgung
  • Häusliches Leben (z. B. Haushaltsführung)
  • Soziales Leben (z. B. Freizeitaktivitäten, ehrenamtliche Tätigkeiten)
  • Soziale Integration / Reintegration (z. B. ins Erwerbsleben)
  • Soziale Kompetenz
  • Mobilität (Benutzung von Verkehrsmitteln)

Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Adaption der Kliniken Wied ist eine Kostenübernahmeerklärung durch den Leistungsträger, die regulär und erfolgreich beendete Rehabilitation (Phase 1) mit Entlassform „arbeitsfähig“ sowie eine gefestigte Abstinenzmotivation.

Informationen für Behandler und Beratende zum Adaptionsangebot erhalten Sie telefonisch bei Frau Brenner (ÖA & Vernetzung): 02662 806-231 und unserer Patientenverwaltung: 02662 806-131 und -121.